Dyaden-Meditation

findet in der Sommerpause von GESTA an einem anderen Ort statt

Infos auf der Website www.dyaden-aschaffenburg.de oder unter der E-Mail-Adresse mail@oliver-mies.com. 

Ab dem 08.09.2021 dann wieder hier bei GESTA. 


Neu ab 01.09.2021: Lebendigkeit erleben - aktive Meditation mit Atem, Bewegung und Musik


Dyaden-Meditation

Mit Nicola Borgmann und Oliver Mies

Mehr Infos unter www.dyaden-aschaffenburg.de

Wir bieten in Aschaffenburg unsere Dyaden-Meditation bei GESTA e.V. an, um Menschen miteinander und mit sich selbst in Verbindung zu bringen.

Gerade nach der sozialen Distanz der letzten Monate, sehnen wir uns danach wieder miteinander in Verbindung zu kommen und allem Raum geben zu können, was in uns vor sich geht. In einem geschützten Rahmen, in dem wir nicht diskutieren oder uns unterhalten - sondern teilen und zuhören. 

 

 

Wir treffen uns jeden Montag von 19:30 bis 21:00 Uhr. Hier unser aktueller Ablauf: 

ab 19:30 Uhr - Ankommen 

19:40 Uhr - Willkommen & Einführung 

20:00 Uhr - Dyade 

20:45 Uhr - Abschlussrunde 

21:00 Uhr - Ende

 


Was sind Dyaden und wofür sind sie gut? 

Die Dyade ist eine Form der Meditation, in der zwei Menschen miteinander sprechen. Im Gegensatz zu klassischen Meditationsformen gibt es also zwei wesentliche Unterschiede - erstens, man ist nicht still, sondern spricht und zweitens, man ist nicht alleine, sondern zu zweit.

Entwickelt wurde das Konzept der Dyade von Charles Berner in den 60er Jahren um eine echte, direkte Seins-Erfahrung zu machen, sich also selbst so wahrzunehmen, wie man wirklich ist - abseits von allen Gedanken, Bildern und Meinungen. In mehrtägigen Dyaden-Retreats, sogenannten "Enlightenment Intensives" haben sich Menschen mit dieser Metitationsform auf die Suche nach sich selbst und nach der Wahrheit begeben.

 

Aktuelle Forschungen haben ergeben, dass die spezielle Form der Dyade wirksamer ist als klassische Achtsamkeits-Meditation. Vor allem der Stress, der dadurch ausgelöst wird, dass wir Angst davor haben, von anderen negativ beurteilt zu werden kann wirksam reduziert werden. Das hat zumindest Prof. Dr. Tania Singer in ihrer Studie herausgefunden.

 

Eine Dyade wie wir sie praktizieren hat eine klare, festgelegte Struktur: Über einen Zeitraum von 40 Minuten wechseln sich alle 5 Minuten zwei Rollen ab: Präsentes Zuhören & Erforschendes Sprechen. Der Zuhörende ist still und präsent, kommentiert nicht und reagiert nicht auf das Gesagte. Die Sprechende erforscht, was in ihrem Inneren zu einer bestimmten Frage auftaucht und teilt es mit dem Zuhörer. Das können Gedanken, Gefühle oder Körperwahrnehmungen sein - das Entscheidende ist, immer wieder in diesen Moment zurückzukehren.